Ein gutes Buch oder der 1.FCK?

Pressekonferenz zur „Nacht der Bibliotheken“ mit Christine Westermann
Bei der überregionalen Pressekonferenz zur „Nacht der Bibliotheken“, die am 27. Oktober in der Stadtbibliothek Köln stattfand, konnte Dr. Rolf Thiele, Vorsitzender des vbnw, auch Schirmherrin Christine Westermann begrüßen. Es sei das erste derartige Amt, das sie übernommen habe, sagte die bekannte Moderatorin. Sie freue sich, Schirmherrin der „Nacht der Bibliotheken“ zu sein. Westermann: „Das sage ich häufig, aber diesmal meine ich es auch.“ Westermann gab sich Literatur begeistert und dabei bodenständig: „Ich lese gern, sehr gern. Wenn man das Fernsehen aus macht um zu lesen, kommt man ganz anders aus einem stressigen Tag heraus“, meinte sie einerseits. Anderseits: „Ob ich mir ein Leben ohne Bücher vorstellen kann? Es fällt mir schwer, aber ich kann es. Wenn ich mich zwischen einem Buch und einem Spiel des 1. FC Köln entscheiden muss, entscheide ich mich jederzeit für den 1. FCK. Das Buch läuft ja nicht weg.“
Dr. Rolf Thiele betonte vor allem, dass die Organisation und Durchführung der „Nacht der Bibliotheken“ gerade für die kleineren Einrichtungen im Land ein wahrer Kraftakt sei. Schließlich öffnen viele Bibliotheken am Freitag, 6. November, zum Teil bis Mitternacht und bieten nicht nur Beratung und Ausleihe, sondern ein vielfältiges Programm. Heidi Weller (FH Köln), Leiterin der Planungsgruppe „Nacht“ stellte einige der zahlreichen Projekte vor, die während der „Nacht“ geplant sind.
Stephan Schwering, „Vater“ der Idee der „Nacht“ und Leiter der Stadtbibliothek Emsdetten, fasste zusammen, warum Bibliotheken sich jetzt zum dritten Mal auf den „Kraftakt“ einlassen: „Es gibt im Land viele Leuchttürme der Kultur. Darüber wird die Basiskulturarbeit, die Bibliotheken leisten, leicht vergessen. Deshalb tun wir Bibliotheken uns bei der ,Nacht’ zusammen, um mit unseren Kulturevents gemeinsam ins Land hinaus zu strahlen.“

Heidi Weller, Leiterin der Planungsgruppe „Nacht“, und vbnw-Vorsitzender Dr. Rolf Thiele

Die „Hausherrin“ der Stadtbibliothek Köln, Dr. Hannelore Vogt.
Mit freundlicher Unterstützung:




