"BIBLIOTHEKEN BEWEGEN!" – DER FILM

"Laaangweilig?" Aber nicht doch! Der ImageClip zum Motto „eMotion – Bibliotheken bewegen!“ zeigt, was die Öffentlichen Bibliotheken ausmacht: Sie sind ein Ort zum Wohlfühlen, ein Ort, an dem man viel erleben und Spaß haben kann, ein Ort, an dem man sich mit Freunden trifft, und an dem man Medien aller Art nutzen kann. Nicht nur zur "Nacht der Bibliotheken"!

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Nachlese 2005: Bibliotheken bringen Licht ins Dunkel

Landauf, landab: Volle Häuser, tolle Stimmung

In Strömen kamen die Besucher am Freitagabend in ganz Nordrhein-Westfalen in die Bibliotheken. "Diese erste „Nacht der Bibliotheken" war ein Riesenerfolg", konnte Monika Rasche, stellvertretende Vorsitzende des Verbands der Bibliotheken in NRW (vbnw) und Leiterin der Stadtbibliothek Münster, denn auch zufrieden bilanzieren.

Gut 50.000 Besucher beteiligten sich an mehr als 500 Veranstaltungen im ganzen Land, darunter Lesungen, Halloween-Partys, Taschenlampen-Führungen, Schwarzlicht- und Schattentheater. Das Konzept, nicht ein Großevent, sondern die "Kultur vor der Haustür" anzubieten, ging damit voll und ganz auf.

Längst ist klar: Die erste „Nacht der Bibliotheken" in NRW fand eine überwältigende Resonanz. Mehr als 170 öffentliche, wissenschaftliche, kirchliche und Spezialbibliotheken boten bis in den späten Abend des 28. Oktober 2005 Programm an. Die Veranstaltungen fanden ein breites Echo in den Medien, das Gros der Gäste war begeistert, die meisten Bibliotheken mit der Resonanz außerordentlich zufrieden.

Bewährt hat sich der gemeinsame Werbeauftritt, bewährt hat sich auch das zeitlich und thematisch weit gefasste Konzept. Unter dem Motto „Bibliotheken bringen Licht ins Dunkel" konnte jede Bibliothek entsprechend ihren Möglichkeiten den Abend gestalten.

Schon der Vorverkauf zu Theateraufführungen und Lesungen hatte ahnen lassen, dass die "Nacht" auf großes Interesse stoßen würde. Vielerorts waren die Karten innerhalb weniger Tage ausverkauft. Trotzdem wurden die Erwartungen vielerorts noch übertroffen.

In keiner Kommune boten so viele Bibliotheken Programm an wie in Münster, so u. a. auch die Gefangenenbücherei der Justizvollzugsanstalt Münster. Allein bei den teils gemeinsamen Veranstaltungen der "Universitäts- und Landesbibliothek" sowie der Stadtbücherei wurden rund 3000 Besucher gezählt. "In der Stadtbücherei", so die Mitarbeiter, "tobte der Bär". Zwischen 19 Uhr und Mitternacht liehen sie 2500 Medien aus, so viele wie sonst an einem normalen Wochentag. Als der Türmer kurz nach Mitternacht zum Kehraus blies, gingen die letzten Besucher, einige mit ihren schlafenden Kindern auf dem Arm.

In der Fachhochschule Köln, die wie die anderen wissenschaftlichen Bibliotheken mit ihrer Teilnahme deutlich machen wollte, dass auch ihre Dienstleistung jedem Bürger offen steht, wurde bei der "Nacht der Bibliotheken" der Mörder nicht nur gesucht, sondern auch gefunden. Das anschließende Blueskonzert, bei dem der Bibliotheks-Chef selbst am Schlagzeug saß, ging gegen 2 Uhr morgens zu Ende. Auch hier: volles Haus, tolle Stimmung und der Kommentar der Besucher: "Warum macht ihr das nicht öfter?"

Tatsächlich: Ein Projekt, das auf so viel Gegenliebe stößt, muss wiederholt werden. Ob die "Nacht der Bibliotheken" allerdings im zwei- oder dreijährigen Rhythmus stattfinden wird, steht noch nicht fest. Denn der Aufwand ist groß und weder für die Organisation noch für die Programmgestaltung stehen öffentliche Mittel zur Verfügung.

Dank noch einmal an alle ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Planungsgruppe, die weniger über der Ausarbeitung des Konzepts, als über den täglichen Tücken der Umsetzung manch graues Haar bekamen, als da sind Ute Engelkenmeier, Bibliothek der UB Dortmund, Thomas Fedder, Webmaster, Stadtbücherei Ratingen, Karola Hüttenrauch, Bezirksregierung Münster, Monika Rasche, Leiterin Stadtbücherei Münster, Stephan Schwering, Leiter Stadtbibliothek Emsdetten, Heidi Weller, Öffentlichkeitsarbeit der Hochschulbibliothek FH Köln, und in der letzen „heißen" Phase auch Susanne Larisch, Pressereferentin des vbnw. Fast alle Planungsgruppen-Mitglieder machen weiter, einige weitere Kollegen haben auf den Mail-Aufruf hin ihr Interesse zum Mitmachen bekundet. Dank an die Kollegen der FH Düsseldorf, die äußerst gastfreundlich ihre Bibliothek für die landesweite Pressekonferenz zur Verfügung stellten.

Die ersten landesweiten „Nacht der Bibliotheken" NRW wurde ohne Landesmittel und damit ausschließlich mit Sponsorengeldern und Eigenmitteln der Bibliotheken finanziert. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb den Sponsoren: den psd-Banken Westfalen-Lippe und Rhein-Ruhr, die die Kosten für das WEB-Design sowie für Grafik und Druck der Werbematerialien übernahmen, der Ekz, die die Materialien druckte und kostenlos die Verteilung übernahm, dem WDR, der mit Beiträgen auf der Internet-Seite und mehreren Sendungen in Hörfunk und Fernsehen das Geschehen begleitete.

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