Über Bibliotheken

In Deutschland gibt es über 8.000 Bibliotheken. Darunter Stadtbibliotheken, Schulbibliotheken, Fahrbibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken wie die Nationalbibliothek, Hochschul- und Universitätsbibliotheken oder Spezialbibliotheken wie Gefangenenbibliotheken und Patientenbibliotheken in Krankenhäusern.

Sie alle setzen sich für einen freien Zugang zu Medien und Informationen für alle Bürger*innen ein. Mit zahlreichen Digitalisierungsvorhaben bewahren sie zudem das kulturelle Erbe und machen es mit ihrer Langzeitarchivierung für die Menschen zugänglich.

Neben der Bereitstellung von Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, Datenbanken und Forschungsdaten sind Bibliotheken vor allem Aufenthaltsorte – 3. Orte an denen sich die Menschen konsumfrei aufhalten und austauschen können, lesen und lernen können – sogenannte Wohnzimmer der Stadtgesellschaft. Viele Bibliotheken haben mittlerweile Maker-Spaces mit Nähmaschinen, Lasercuttern und 3-Druckern zum kreativen Arbeiten, Gaming-Räume mit Konsolen und V-Brillen oder verleihen Alltagsgegenstände wie Bohrmaschinen, Fensterreiniger und Popcornmaschinen. Denn das Motto von Bibliotheken lautet: Leihen statt kaufen, egal, ob es sich um Bücher, CDs oder Schraubenzieher handelt.

Bibliotheken sind aber auch Kultur- und Bildungsorte: Sie machen Autor*innenlesungen und thematische Diskussionsveranstaltungen, bieten Leserförderungen für Kita- und Schulkinder an, unterstützen bei Recherchetrainings und Quellenarbeit für das wissenschaftliche Arbeiten und fördern mit Workshops die Medien- und Informationskompetenz.

Weitere Zahlen und Fakten zu Bibliotheken gibt es auf dem Bibliotheksportal und auf der Seite der Deutschen Bibliotheksstatistik.